Hier finden Sie alles zu unseren
> Mitglieder
> Lieferanten
> Institutionen
> Veranstaltungen
> u.v.m.
Die Steiermark bietet höchst entwickelte Ingenieurs- und Biowissenschaften mit drei strategischen Korridoren:
zu den Korridoren
KONTAKT
Human.technology Styria GmbH
Reininghausstraße 13
A-8020 Graz
T +43 (0)316 | 587016
F +43 (0)316 | 587016 -16
office@human.technology.at
Maiglöckchenduft biokatalytisch
Dr. Mathias Drexler, Prof. Kurt Faber, Prof. Anton Glieder, LR Dr. Christian Buchmann (v.li.)
Den Maiglöckchenduft gibt es nun mit neuer grüner Note. Im Austrian Centre of Industrial Biotechnology ACIB hat man den Geruchsstoff des Chanel No. 5 biokatalytisch hergestellt – umweltfreundlich und ganz ohne Blumen.
Für „Geheimnis, Opulenz und die unvergängliche Weiblichkeit“ steht laut Hersteller Chanel dessen bekanntestes Parfum – die „No. 5“. Was hat das mit Biotechnologie und im Speziellen mit dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (ACIB) zu tun? Die ACIB GmbH mit Geschäftssitz in Graz steht für biotechnologische Forschung auf höchstem Niveau. Schon kurz nach dem ersten Geburtstag zählt man spannende Ergebnisse.
Zum Beispiel mit Bezug zu Coco Chanels Meisterwerk. Das duftet nämlich besonders gut wegen eines Geruchsstoffs aus dem Maiglöckchen, den das Team unter Prof. Kurt Faber an der Karl-Franzens-Universtät Graz mit Hilfe der „biokatalytischen Synthese“ – ein Schwerpunktfeld des ACIB – herstellen konnte. Mit Enzymen abgewickelte, biokatalytische Synthesen stehen für „grüne Prozesse“, die einfacher steuerbar, umweltfreundlicher, kosten- und energiesparender durchführbar sind als herkömmliche Prozesse.
Die biokatalytische Synthese ist nur einer von fünf Forschungsbereichen des ACIB. Das Ziel über allem ist, „Konzepte und Werkzeuge der Natur für industrielle Prozesse so einzusetzen, dass wertvolle Substanzen oder neue Materialen in besserer Qualität und umweltfreundlicher zugänglich werden“, sagt Prof. Anton Glieder, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des ACIB.
„Unser Ziel ist es, unseren Industriepartnern etwas zurückzugeben, damit sie künftig gerne wieder mit uns zusammenarbeiten und Forschungsprojekte durchführen“, so Mathias Drexler, der kaufmännische Geschäftsführer des ACIB. Patente und anwendungsorientierte Ausbildung für die Industrie, Renommee für die Universitäten und Forschungsabgeltungen für die Wissenschaftler machen das Kompetenzzentrum zum Gewinn für alle.
Mehr Informationen unter http://www.acib.at



