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PoP – Pills on Paper

Dieses „ausgezeichnete“ Projekt zielt darauf ab, dass das lästige Schlucken mehrerer Medikamente schon bald der Vergangenheit angehört. Durch ein neuartiges Verfahren wird es in Zukunft möglich sein, alle benötigten Wirkstoffe – in der auf die Patienten zugeschnittenen Dosierung – auf einen essbaren Papierstreifen aufzubringen. Dadurch wird eine Über- bzw. Unterdosierung in Abhängigkeit unterschiedlicher körperlichen Konstitutionen (z.B. Gewicht) der PatientInnen vermieden. Weiters wird es möglich sein, eine zeitversetzte Wirkstoffabgabe im Körper zu erzielen. Der mit Wirkstoffen individuell „bedruckte“ Papierstreifen wird zusammengerollt und in eine Gelatine-Kapsel eingebracht. Somit wird nur noch eine einmalige Medikamenteneinnahme pro Tag notwendig sein. Zu verdanken hat das RCPE diesen Award unter anderem auch seinen Key-Researchern Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Bauer vom Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik; Univ.-Prof. Dr. Günter Brenn vom Institut für Strömungslehre und Wärmeübertragung; Univ.-Prof. Dr. Johannes Khinast vom Institut für Prozess- und Partikeltechnik (alle drei TUG); Univ.-Prof. Dr. Andreas Zimmer vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften (KFU), sowie der Projektleiterin Dr. Christine Voura und ihrem Team.

 

  Printable Medicine (PoP -- Pills on Paper)
  by Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH
 
  http://www.youtube.com/watch?v=WmgihNbFhyA&feature=related