Außergewöhnliche Begegnungen beim HYGIENICUM Graz

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Außergewöhnlich, in vielerlei Hinsicht, war die FF4U (Fast Forward 4 You) Veranstaltung „METEKA & BRUCHA meet HYGIENICUM“, welche am 15. September 2020 in Kooperation mit dem Green Tech Cluster im Kompetenzzentrum für Lebensmittel- und Betriebshygiene der Firma HYGIENICUM stattfand. Trotz „gelber Ampel“ fanden sich rund 40 Interessierte, gut ausgerüstet mit Maske und unter Einhaltung aller nötigen Schutzmaßnahmen, in den erst heuer fertigstellten Räumlichkeiten in Graz-Gösting ein.

Laborflächen und PRC-Teststation
Nach kurzer Vorstellung der beteiligten Unternehmen und des Hausherrn, Michael Stelzl, durften die BesucherInnen die verschiedensten Labore aus den Bereichen Chemie, Molekularbiologie und Mikrobiologie besichtigen. Hierbei ist das Spektrum sehr breit gefächert und geht über Labore für Allergen-Nachweise, Lebensmitteluntersuchungen und mikrobiologische Nachweise (von pathogenen Keimen wie Salmonellen und Schimmelpilzen) bis hin zur Schädlingskontrolle. Ebenso werden diverseste Beratungsdienstleistung vom Hygienicum Graz angeboten.

"Seit März 2020 bieten wir auch Corona-Tests mittels PCR-Methode an.", erzählt Michael Stelzl. Bis zu 300 Proben werden seitdem täglich durchgeführt - somit zählt das Unternehmen zu den führenden regionalen Anbietern von PCR-Tests. "Im Rahmen der Veranstaltung machte es uns das Hygienicum Graz möglich, unsere TeilnehmerInnen freiwillig und kostenlos vor Ort testen zu lassen. Wir freuen uns sehr, dass dieses einmalige Angebot so zahlreich angenommen wurde! Kaum 24 Stunden später durften wir getrost verkünden: Alle getesteten Personen sind negativ", so Johann Harer, Geschäftsführer des steirischen Humantechnologie-Clusters.

Erfolgreicher Umbau trotz Krise
Die Analyseproben der Tests werden teilweise im neu entstandenen ersten Stock getestet. Im ersten Halbjahr 2020 entstand dort ein Reinraum mit Schleuse, ein Schimmelsporenraum und ein Bebrütungsraum, umgesetzt von BRUCHA Reinraumbau. Zwei weitere Kühlräume sind noch in Planung. "Trotz SARS-CoV-2-Lockdown konnte das Projekt zeitgerecht abgewickelt werden.", stellt Thomas Unger von BRUCHA Reinraumbau fest. BRUCHA produziert die sogenannten BRUCHAPaneele® und ist damit spezialisiert auf Kühl- und Tiefkühllagerbau, Industriehallen- und Fassadenbau, Innenausbau für gehobene Ansprüche alternierend zum Trockenbau sowie Reinraum-, Umweltsimulations- & Prüfkammerbau für maßgefertigte Systemlösungen.

Aber wohin mit den hochinfektiösen Abfällen?
Die infektiösen Abfälle, welche durch die zahlreichen Proben jeglicher Art anfallen, werden in geeigneten Behältern gesammelt und im Haus durch das Abfalldekontaminationsgerät "MEDISTER" der Firma METEKA GmbH behandelt. Hierbei wird der Abfall mittels Mikrowellentechnologie erhitzt und das zuvor infektiöse Material kann als ungefährlicher Hausmüll entsorgt werden. "Wir sprechen hier von einer Non-Kontaminations-Strategie, neben der Verhinderung von Infektionen und dem Schutz von PatientenInnen und MitarbeiterInnen, ist die Wirtschaftlichkeit eine ganz wichtige Entscheidungsgrundlage für die Anschaffung des MEDISTERs.", berichtet Roland Katschnig von METEKA.

Mit Zusammenarbeit zum Erfolg
Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit dreier Unternehmen, konnte das HYGIENICUM schnell auf die seit März herrschende Situation reagieren und ist somit, gemeinsam mit BRUCHA und METEKA eines der herausragenden best-practice Beispiele unserer Clusterunternehmen!

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