PIA Automation Austria revolutioniert den Anlagenbau

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In einer Kooperation zwischen dem Mobilitäts- und dem Humantechnologie-Cluster öffneten sich die Türen von PIA Automation Austria, einem international führenden Unternehmen in Anlagenbau, Automatisierungstechnik und Produktionssystemen. Im Rahmen der FF4U-Veranstaltungsreihe konnten sich über 60 TeilnehmerInnen aus der Steiermark und von außerhalb der steirischen Grenzen von den eindrucksvollen Kompetenzen am Unternehmensstandort in Grambach überzeugen.

Als ehemalige M&R Automation GmbH wurde das Maschinenbau-Unternehmen 2017 in die chinesische PIA Gruppe eingegliedert und hat sich als PIA Automation Austria unter den derzeit weltweit 9 Standorten der Gruppe, als führender Standort in den Bereichen Powertrain und E-Mobility etabliert. PIA Automation Austria in Grambach ist dabei nicht nur umsatzstärkster Standort innerhalb PIA Group, sondern beeindruckt die Branche auch mit starken Wachstumszahlen, die für das heurige Jahr mit 10-15% prognostiziert werden.

In der Steiermark werden Anlagenstraßen insbesondere für den Automotive-Bereich entwickelt und zusammengebaut, wobei Mercedes nur einer von vielen prominenten AuftraggeberInnen ist. Mit der "meditec" Baureihe mischt PIA auch im Healthcare Bereich mit und kann auf Kooperationen mit Größen wie Roche Diagnostics oder Philips verweisen. In der heuer neu errichteten Produktionshalle konnten sich die BesucherInnen von der, kurz vor Auslieferung stehenden, Produktionsstraße für einen deutschen OEM (Original Equipment Manufacturer) ein Bild machen. Die Anlage "spuckt" automatisiert alle 80 Sekunden ein vollständig zusammengebautes Getriebe aus - bestehend aus mehr als 100 Einzelteilen - und liefert "ganz nebenbei" vollständige Prozessdaten von jedem einzelnen der verbauten Einzelteile.

In der eher konservativen Maschinenbau-Branche entwickelt das Unternehmen neuerdings auch besondere Softwarelösungen und Visualisierungstools, mit denen die Anlagen "remote" oder Vorort laufend gewartet, Schwachstellen erkannt und hinsichtlich Taktzeiten optimiert werden können. Das Besondere dabei ist, dass die Softwarelösungen unabhängig von bestehenden Betriebssystemen in jede Anlage integriert werden können.

Virtual Reality Lösungen bieten dem Kunden von PIA bereits heute das detaillierte Bild der Prozessabläufe und fertigen Anlage. Das Unternehmen denkt mit seinem interdisziplinären Team aus MathematikerInnen und ProgrammiererInnen bereits weiter und plant aus dem digitalen Zwilling zukünftig auch alle technischen Prozessdaten zu generieren noch bevor die fertige Anlage steht. PIA Automation Austria positioniert sich damit am Standort Grambach in Sachen Big Data immer mehr zu einem Technologieführer innerhalb der internationalen Branche und steht an der Schwelle von der Steiermark aus den Anlagenbau zu revolutionieren.

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