Steirischer Cluster als europäisches Vorbild

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„Vom europäischen Nachbarn lernen“ – unter diesem Motto besuchte eine Delegation aus Sachsen-Anhalt den steirischen Humantechnologie-Cluster zum Ideenaustausch. Präsentiert wurden dabei auch innovative Lösungen zum „aktiven und gesunden Altern“. Der Delegationsbesuch war auch Startschuss für eine vertiefte Zusammenarbeit beider Regionen.

Die rund zwanzigköpfige Delegation - angeführt von Digital-Staatssekretär Thomas Wünsch sowie Vertretern von Sachsen-Anhalts Wirtschaft und Wissenschaft aus dem Gesundheitssektor - erkundete von 24. bis 28. Juni herausragende Projekte und Organisationen der Branche in Wien, Salzburg und Graz. Nach dem Besuch von "no limits", dem "Zukunftstag der steirischen Wirtschaft", mit einem Treffen mit Wirtschaftslandesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl, startete noch am selben Tag (27. Juni 2018) das zweitägige gemeinsame Programm mit Vertretern des steirischen Humantechnologie-Clusters.

Digital-Staatssekretär Thomas Wünsch: "Die Digitalisierung macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht halt. Österreich ist hier in vielen Bereichen schon sehr weit. Hier wollen wir uns Anregungen holen, um den digitalen Wandel in Sachsen-Anhalt so zu gestalten, dass daraus sozialer und wirtschaftlicher Gewinn erwachsen kann. Gleichzeitig werden wir Vorzeige-Projekte aus unserem Bundesland präsentieren, etwa aus dem Förderprogramm 'Autonomie im Alter', die Zusammenarbeit des sachsen-anhaltischen und des steierischen Medizintechnik-Clusters vertiefen sowie weitere Kontakte in Wirtschaft und Wissenschaft ausbauen."

Dr. Johann Harer, Geschäftsführer des steirischen Humantechnologie-Clusters: "Es freut uns sehr, dass wir den Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen-Anhalt zukunftsreiche Projekte präsentieren und im Gegenzug auch erfahren können, was es bei den Nachbarn Neues gibt. Gerade im Bereich des 'aktiven und gesunden Alterns' kann die Steiermark als erste 'europäische AHA-Referenzregion' Österreichs einiges an Projekten und Expertise vorweisen. Speziell in diesem Bereich ist der Besuch der hochkarätigen Delegation aus dem Nachbarland auch der Startschuss für eine vertiefte Zusammenarbeit."

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